Ausstellungsdauer: 29. April - 19. Juni 2021


Ivana de Vivanco, Sally Kindberg und Paris Giachoustidis fordern in ihren Gemälden zu einem Diskurs über die Geschichte der Menschheit ebenso wie über die Absurdität unserer Zeit heraus. 

Ivana de Vivanco kehrt in ihren Werken bestehende Machtverhältnisse um und stellt weibliche Figuren mit entschiedenem Blick und einer starken Präsenz ins Zentrum. Eine Kette führt von einer Arbeit zur nächsten, eine Kette, die für die Fesseln indigener Bevölkerungen ebenso wie für die Rolle der Frau in der Gesellschaft steht und, am Ende, als Halskette zu einem schmückenden Accessoire und damit zu einer Erinnerung an die nun überwundenen Kämpfe wird. 

Sally Kindbergs Werke zeichnen sich durch eine stilisierte Form bei gleichzeitig fast fotorealistischer Wiedergabe aus. Die surrealen Werke der Künstlerin verbinden unterschiedliche Stränge zeitgenössischer Kultur und kommentieren unsere tägliche Konfrontation mit ergreifenden und gleichzeitig trivialen Aspekten unseres Alltagslebens.

Ausgehend von externen Inhalten aus dem Internet ebenso wie historischen Aufzeichnungen schafft Paris Giachoustidis höchst aktuelle, gesellschaftlich relevante Werke, die unsere Wahrnehmung beim Umgang mit massenmedialen Bildern schärfen. In seinen neuesten Bildern kritisiert der Künstler spielerisch die Farce der kapitalistischen Freiheit und die letztendliche Entfremdung der Arbeiter*innen sowohl vom Leben als auch von der Arbeit.
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