Bita Kolenda Gallery
Micha Cattaui & Erdo Sam – Unspoken Dialogue
Leibnizstrasse 60, 10629 Berlin
Mit dieser Ausstellung setzt die BITA KOLENDA GALLERY ihr kuratorisches Leitmotiv fort: Kunst als multisensorisches Erlebnis, als Brücke zwischen Kulturen, Disziplinen und Emotionen. Gegründet von Bita Kolenda in Berlin-Charlottenburg, steht die Galerie für zeitgenössische Positionen, die Grenzen neu definieren und Dialoge eröffnen – auch dort, wo bisher Stille herrschte.
exhibition
Vernissage am Samstag, den 15.11. von 17 bis 20 Uhr
Kunst hat die einzigartige Kraft, Brücken zu schlagen – über Grenzen, Sprachen und politische Spannungen hinweg. In der Ausstellung „Unspoken Dialogues“ bringt die BITA KOLENDA GALLERY zwei außergewöhnliche Künstler zusammen: Den griechischen Künstler Micha Cattaui und den türkischen Künstler Erdo Sam. Beide vereinen ihre unterschiedlichen kulturellen Wurzeln in einem stillen, aber kraftvollen Dialog jenseits der Worte – und schaffen so eine visuelle Sprache, die verbindet, wo Geschichte trennt.
Gerade im Kontext der anhaltenden Krise in Zypern ist diese künstlerische Begegnung von besonderer Bedeutung. Cattaui und Sam zeigen, dass Kunst mehr ist als Ausdruck – sie ist Verständigung. In ihren Werken verschmelzen Gegensätze zu Resonanzen, Differenzen zu neuen Perspektiven. Hier entsteht keine Konfrontation, sondern ein gemeinsamer Raum für Reflexion, Empathie und ästhetische Versöhnung.
Micha Cattaui lebt und arbeitet zwischen Athen und Kairo. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Installation, Skulptur und Konzeptkunst und reflektieren globale Identität, Migration und die Beziehung zwischen Mensch und Materialität. Mit seiner präzisen Handschrift schafft er visuelle Systeme, die Ordnung und Chaos, Struktur und Emotion miteinander verknüpfen.
Erdo Sam, in Istanbul geboren, arbeitet in Malerei und Mixed Media. Seine Werke erforschen die Dynamik zwischen Tradition und zeitgenössischer Erfahrung, zwischen innerem Empfinden und gesellschaftlicher Realität. Mit leuchtender Farbigkeit und kraftvoller Textur gibt er Emotionen Form – als Ausdruck universeller Humanität.
