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exhibition

Als ein Genre, das die künstlerische Avantgarde seit dem frühen 20. Jahrhundert prägte, steht die Collage für das Spiel mit der Vermählung artfremder Gegenstände und den Bruch mit Konventionen. Aus der Verschmelzung fragmentierter, beschädigter, unterschätzter Elemente lässt sie hybride Sprachen entstehen, in denen sich die individuellen Persönlichkeiten ihrer Schöpfer niederschlagen. Aus einer besonderen Liebe zum Material und seinen Geschichten kreieren sie Bilder zwischen Poesie, Provokation und Ironie. Samira Freitag, Maud Tutsche und Jürgen Tenz (1942-2021) zeigen Arbeiten über den weiblichen Körper und die damit verbundene Bilderotik. ARATORA alias Frank W. Weber und Christiane Kowalewsky erweitern diesen Themenkreis mit ihren Interpretationen von Genuss und Lebensstil.

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